Dienstag, 8. Mai 2012

Ups!

Gestern kam eine Spielerin zum zweiten Mal an diesem Tag in der Skybox an und schrieb mich an und sagte, dass alles dort verschwunden sei, alle Kisten mit den Regeln und Infos. Ich raste gleich los und schaute mir das an und es war wirklich so - alles war weg, auch der Pilgertisch! Ich stand vor einem Rätsel, weil auch im Papierkorb von meinem Inventar nichts drin war. Nun ist ja Port Kar die Stadt der Diebeskaste, aber das die auch Dinge von den Monden Gors klauen, das hatte ich noch nicht gehört.

Darum baute ich die Kisten wieder auf und beim Bauen kam es mir in den Sinn. Die Bauplattform war nur etwa 100 Meter über der Skybox und etwas früher am Tag hatte ich dort etwas ausprobiert und dann von oben alles ausgewählt und gelöscht. Dabei hatte ich auch die Dinge in der Skybox darunter gelöscht. Und in einem Anfall von Ordnungssinn hatte ich dann wieder mal mein Inventar aufgeräumt und den Papierkorb geleert.Erschrocken schaute ich gleich auf der Sim nach, aber da war alles noch vorhanden. Die Bauplattform ist jetzt auf 3000 Meter oben, da sollte nichts mehr passieren.

Ich rief auch noch Fredi von der Pilgerreise an und die war sofort da und brachte einen neuen Tisch. Sie gab mir auch zwei tolle Bilder, die sie von Port Kar gemacht hat. Die hängen jetzt in der Skybox und eines ist im Profil von Port Kar.

Die Herberge hat jetzt eine Wirtin. Sie raucht Pfeife und zwar eine Mischung aus Boskdung und Kräutern. Ob sich diese neuartige Sitte im altmodischen Port Kar durchsetzen wird - ich bezweifle es.

Sonntag, 6. Mai 2012

Auch Pilger leben gefährlich in Port Kar

Die Sonne brannte heiss auf meinen zerschundenen Rücken und meine Zunge klebte an meinem trockenen Gaumen. Leider konnte ich nicht in den Schatten gehen und Trinken war auch nicht möglich, weil ich nämlich im Pranger steckte, auf dem grossen Platz mitten in Port Kar. Das war ein Teil der Strafe wegen dem Missverständnis mit dem Urtgewürz. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang musste ich hier bleiben und durfte nichts essen oder trinken und wer wollte, konnte mir matschige Früchte anschmeissen oder Schlimmeres. Ab und zu dachte ich, dass es hätte schlimmer sein können, wenn ich nämlich im Hafen angebunden worden wäre. Als Sklavin des Hafenprätors war ich natürlich die erste Sklavin im Hafen, aber das hatten dort noch nicht alle anderen Sklavinnen begriffen und ich musste es ihnen ab und zu handgreiflich beibringen. Die hätten dort die Gelegenheit sicher gepackt und Steine nach mir geworfen und mich geschlagen. Also hatte ich es eigentlich noch ganz gut, jedenfalls auch besser als die Leute, die zum Tode durch die Urts verurteilt werden und durch das Loch im Zentralplatz hinunter in den Urtkäfig geworfen werden. Alle paar Wochen müssen wir Sklaven die Knochen dieser Unglücklichen dort herausholen und bis dann sieht man die Gerippe durch die dicken Eisenstäbe schimmern.

Es war also heiss und langweilig und auch wenn ich meinen Kopf drehte, konnte ich nicht besonders weit sehen. Plötzlich sah ich einen Schatten und schielte nach oben und da war eine der Pagaschlampen aus der Taverne, die mich mitleidig anschaute und mich fragte, warum ich den hier eingeklemmt worden sei. Ich erzählte ihr die Geschichte vom Missverständnis und sie war empört, dass ich deswegen so hart bestraft worden war. Es ist nämlich so, dass sie eine Barbarin ist, das sind die Sklavinnen, die in einem weit entfernten Ort namens Erde gefangen werden und weil das so ein komischer Ort ist, haben die Barbarinnen immer so komische Ideen. Aber die meisten passen sich schnell an in Port Kar und die anderen werden an die Tarne verfüttert.

Sie setzte sich neben den Pranger und wir erzählten uns allerlei Geschichten über die Herren von Port Kar und kicherten dabei, als ich plötzlich noch einen Schatten sah. Die Pagaschlampe sah ihn auch und drehte sich um und sank schnell in die Knie und sagte: "Grüsse, Herrin!" Das sagte ich auch, obwohl ich nicht erkennen konnte, wer da gekommen war. Als der Schatten nahe genug war, da sah ich ein blaugekleidete Pilgerin, die unseren Gruss knapp aber nicht unfreundlich erwiderte. Sie stellte uns einige Fragen, wo die Herberge ist und solche Sachen. Dabei schlug sie immer wieder um sich, um die Mücken zu töten, die um sie herum schwirrten. Die Einwohner von Port Kar haben sich an diese Viecher gewöhnt, die aus den endlosen Sümpfen rings um die Stadt kommen, aber für die Besucher ist es natürlich lästig.

Plötzlich hörten wir eine tiefe Stimme "Tal, Lady" sagen und aus den Augenwinkeln erkannte ich den Dieb, der erst vor kurzem in die Stadt gekommen war. Jedenfalls hatte er erzählt, dass er ein Dieb war und offenbar gefiel ihm die Lady, denn er begann ihr plumpe Komplimente zu machen und flocht immer wieder anzügliche Komplimente in seine Sätze ein. Die Pagaschlampe und ich sahen uns an und rollten mit den Augen und mussten aufpassen, dass wir nicht zu laut kicherten. Der Pilgerin schien das aber zu gefallen, aber das war natürlich klar, dachte ich bei mir. Sie ist eine Freie und erst noch Schreiberin und ständig verhüllt und so, da wird sie nicht soviele Komplimente erhalten.

Der Dieb und die Schreiberin sprachen auch über die Mücken und was man dagegen tun kann und der Dieb sagte, dass er ein gutes Mittel dagegen hat. Er zog ein kleines Tuch aus einer Tasche seines Gewandes und ein Fläschchen aus einer anderen Tasche und schüttete den Inhalt des Fläschchens auf das Tuch und sagte, damit solle die Pilgerin jetzt ihr Gesicht betupfen und dann würden die Mücken sie nicht mehr stören. Dabei hatte er ein kleines verschlagenes Lächeln auf den Lippen, aber das sah die Freie nicht. Sie ergriff etwas zögernd das Tüchlein, schob es unter ihren Schleier und betupfte damit ihre Haut. Ihre Bewegungen wurden dabei immer langsamer und fahriger und ihre Stimme immer undeutlicher, bis sie schliesslich langsam umfiel und vom Dieb aufgefangen wurde. Er warf sie sich über die Schulter und ging eilig mit ihr davon in die Richtung des Hauses, das er gemietet hatte.

Die Pagaschlampe starrte ihm mit grossen Augen nach und rief dann: "Hast du das gesehen? Er hat sie geklaut! Das müssen wir sofort melden!" Ich sah sie erstaunt an und begann zu lachen und erwiderte: "Spinnst du? Das sind Freie und wir sind Sklavinnen. Und sie ist nicht aus Port Kar und er schon. Die ist selber schuld, wenn sie ohne Schutz in einer fremden Stadt rumläuft." Sie konnte sich aber überhaupt nicht beruhigen und sagte was von den Gesetzen und so und ich sagte ihr, die Gesetze von Port Kar sind für die Leute von Port Kar gemacht, nicht für die Fremden. Und wem sollten wir es schon sagen? Ich würde es natürlich meinem Herrn sagen, weil ich dem alles sagen muss und er wird sicher von dem Dieb einen Anteil verlangen, weil das hier das Gebiet meines Herrn ist.

Plötzlich hörten wir Schreie aus der Richtung des Hauses, wo der Dieb seine Beute hingebracht hatte und die Pagaschlampe regte sich wieder auf und wollte es unbedingt jemandem melden. Ich sagte ihr, ob sie überhaupt wisse, das Sklaven hier immer gefoltert werden, wenn sie eine offizielle Aussage machen, weil die Herren denken, dass sie nur so die Wahrheit sagen. Das ist zwar Blödsinn, sagt mein Herr, aber sehr praktisch, weil man die Sklaven einfach zuerst ein bisschen foltern muss und dann sagt man ihnen, was die Wahrheit ist und dann sagen sie die Wahrheit und bleiben dabei, weil sie nicht mehr gefoltert werden wollen.

Mit der Zeit verstummten die Schreie und irgendwann später am Nachmittag sahen wir die Pilgerin etwas verwirrt über den Platz laufen und ihre Kleider waren ziemlich durcheinander und ihre Haare zerzaust.


OOC
Das war eine Pilgerin, die nicht nur einfach in Herberge teeschlürfend ihre Zeit absitzt, sondern voll im RP mitmacht - so gefällt es uns!

Samstag, 5. Mai 2012

Nach einer Woche - ein Rückblick

Vor einer Woche ist Port Kar geöffnet worden für das Rollenspiel. Es hat gut angefangen und das Spielen macht Spass mit den Leuten, die schon da sind.

Ueber ein Dutzend Pilger haben uns besucht und einige werden vielleicht später bei uns wohnen.

Es gab auch den obligaten Simwanderer, der nach 3 Stunden Spielen entsetzt die Hände verwarf und mit dem verzweifelten Schrei "Das hier ist nicht Gor!" Port Kar fluchtartig verliess. Wir sind guten Mutes, dass wir diesen schweren Verlust werden verkraften können.


Port Kar hat heute schon einige Einwohner:

- Den Hauptmann der Tarnsöldner mit mindestens 2 Kajirae (er "findet" sie schneller als ich die Liste nachführen kann - passt auf eure Sklavinnen auf in Port Kar

- Den schmierigen Wirt mit seinen Pagaschlampen

- Den Schmied

- Den Hafenprätor mit seiner Kajira (das bin natürlich ich)

- Ein Urtmädchen


Wir suchen Spieler für die folgenden Rollen:

- Erster Kapitän des Kapitänsrats

- Einen Schiffszimmermann

- Einen Stellvertreter des Hafenprätors

- Einen Slaver

- Eine Herbergenwirtin

- Hafenarbeiter

- Händler

- Urtmädchen

- Sklavinnen

... und alle anderen Rollen, die in Port Kar vorkommen können


Alle Spieler können kostenlos auf Port Kar wohnen. Entweder haben sie Zimmer in den Gebäuden, wo sie arbeiten oder sie können in einem der 8 Wohnhäuser wohnen. Die Sklavinnen wohnen natürlich im Haus ihres Besitzers.

Auch Spieler, die nur ab und zu mitspielen können, sind bei uns willkommen. Du musst auch keine jahrelange Gor Erfahrung haben, wir helfen Anfängern gerne, in das Rollenspiel reinzukommen.

Wer sich dafür interessiert, der meldet sich in SL bei Obscuracamera Resident. Ich lese alle IMs und NCs.

Freitag, 4. Mai 2012

Am Pranger

Wenn links rechts ist

Im Moment muss ich leider auf dem Bauch schlafen und Nadu und Tower tun höllisch weh, weil ich immer noch die roten Striemen vom Auspeitschen auf meinem Po habe und Kleider darf ich während 5 Fingern auch nicht tragen. Mein Herr war furchtbar wütend auf mich und ich habe Schande über ihn gebracht und das nächste Mal würde er sich eine viel schlimmere Strafe überlegen, hat er gesagt und er hat dabei vielsagend in die Richtung des Tarnturmes geblickt.

Dabei war alles nur ein kleines Missverständniss und ich habe es nur gut gemeint und eigentlich ist niemandem was richtig Schlimmes passiert. Naja, jetzt haben wir vielleicht ein paar Urts mehr in den Lagerhäusern, also vierbeinige meine ich, aber dort hats ja immer Urts.

Es war so: Mein Herr hatte mir befohlen, mich nützlich zu machen auf dem Markt und dabei meine Ohren offen zu halten und ihm dann später alles zu sagen, was ich gehört habe. Auf eine kleine Sklavin achtet ja niemand und die Leute sagen Dinge, die sie nicht sagen, wenn er dabei ist, weil er ja der Hafenprätor ist.

Ich lungerte also auf dem Markt am Hafen herum, als mich der dürre Händler beim Gewürzstand zu sich winkte. Ich ging zu ihm hin und er stand da in seinem Markstand, die Hände in seinem Gewand versteckt, wie er es immer tut und sagte: "Du bist doch die Sklavin des Prätors?" Ich nickte und daraufhin sagte er: "Der Tavernenwirt und die Herbergenwirtin haben je einen Sack dieses Gewürzes da links vor dem Stand bestellt. Bring es zu ihnen!" Ich nickte und sagte, ja Herr, ich mache das gleich. Da waren Säcke mit Gewürzen links und rechts vor dem Stand und ich nahm einen der Säcke links vor mir und hob ihn auf meine Schultern, weil er ziemlich schwer war. Dann trug ich den Sack langsam in die Stadt hinein, in die Richtung der Herberge und keuchte ziemlich, weil er war wirklich schwer. In der Herberge setzte ich den Sack ab und ging in den Hafen zurück, um dort den zweiten Sack aufzuladen. Alle anderen Säcke vor dem Stand waren unterdessen verschwunden und ich nahm den letzten Sack und brachte ihn ihn die Taverne.

Dort war eine der Pagaschlampen des Wirtes und sie war im Tanzkreis und übte ihre Tänze und ich sah ihr neidvoll zu, weil ich auch lieber getanzt hätte als schwere Säcke zu schleppen. Sie hörte aber sofort auf damit und half mir, den Sack am richtigen Ort hinzustellen. Den richtigen Ort gibts zwar nicht, sagte sie, weil es ist egal, wo wir den Sack hinstellen, für den mürrischen Wirt wird es sowieso der falsche Ort sein.

Der Sack hatte einen kleinen Riss und das Gewürz schimmerte gelb heraus. Neugierig leckte ich meinen Finger ab, steckte ihn in den Sack und schob ihn dann in meinen Mund, um das Gewürz zu probieren. Das hätte ich besser nicht tun sollen! Das Gewürz brannte wie ein schreckliches Feuer in meinem Mund, ich röchelte und das Wasser schoss in meine Augen und ich rannte schnell zum Wasserfass und steckte meinen Kopf hinein. Das half aber erst nach einer langen Zeit etwas und mein Kopf blieb noch eine ganze Weile rot und ich musste dauernd husten.

Die Pagaschlampe sah mich entsetzt an und fragte: "Scharf?" und ich nickte heftig und als ich wieder sprechen konnte, da riet ich ihr, von diesem Gewürz nur sehr, sehr wenig zu nehmen. Sie hatte ja selber gesehen, wie scharf es war und sie sagte, das werde sie tun. Dann ging sie in die Küche, weil sie noch den Fisch für das Abendessen machen musste und ich dachte, so wie der Fisch meistens riecht hier, da kann ein bisschen scharfes Gewürz daran sicher nicht schaden.

Ich blieb in der Taverne zurück und schaute ab und zu nachdenklich auf den Gewürzsack, weil mir das langsam irgendwie nicht mehr so geheuer vorkam. Dann kam der Hauptmann der Tarnsöldner rein und nachdem ich ihm sein Abendessen serviert hatte - Paga ohne alles - fragte ich ihn, ob ich ihn was fragen dürfe. Er nickte etwas erstaunt und ich fragte ihn, ob links manchmal auch rechts sein könnte, zum Beispiel wenn ein Herr hinter irgendwas steht und eine Sklavin vor dem irgendetwas. Er runzelte die Stirne und befahl mir, die ganze Geschichte zu erzählen. Das tat ich dann und er sprang daraufhin fluchend auf und ging zum Gewürzsack und ich sagte, pass auf , Herr, sehr scharf! Er hörte aber nicht auf mich und probierte auch ein bisschen von dem Gewürz und dann lief er abwechseln rot und weiss an und schnappte nach Luft und machte einen Satz zum Gestell und stopfte sich Brot in den Mund, soviel da nur reinpasste. Als er wieder etwas sprechen konnte, haute er mir eine runter und brüllte mich fürchterlich an, ob ich überhaupt wisse, was ich gemacht habe. Ich kniete mich schnell nieder und schüttelte den Kopf und dann stellte sich heraus, dass dieses besonders scharfe Gewürz da in den Lagerhallen gestreut werden sollte, um die Urts dort zu verjagen.

Als der Herr fertiggebrüllt hatte, befahl er mir, sofort auf den Markt zu gehen und dort das Gewürz auszutauschen. Ich nickte eifrig und sagte, ja Herr und flitzte raus, aber dann steckte ich wieder den Kopf in die Taverne rein und sagte: "Da gibt es vielleicht aber ein Problem, Herr, weil die anderen Säcke schon alle weg waren." Er ging dann mit mir zum Hafen und es war tatsächlich so, dass die Lagerarbeiter die anderen Säcke schon geholt hatten und das Gewürz schon in den Hallen verstreut hatten und die Urts wahrscheinlich schon hocherfreut am Auflecken waren.

Der Hauptmann sah mich kopfschüttelnd an und sagte, dass er das meinem Herr melden werde und das hat er wohl getan und darum schlafe ich jetzt halt auf dem Bauch und in den Block muss ich auch noch für einen Finger.




Mittwoch, 2. Mai 2012

Komische Pilger

Im Moment habe ich auch tagsüber Zeit für Gor und da sind mir die komischen Pilger aufgefallen, die um diese Zeit auf der Sim sind und sich nicht vom Fleck rühren. Die stehen oder sitzen einfach da und warten offenbar nur die 3 Stunden ab, die sie an einem Pilgerort verbringen müssen. Der schlimmste Fall hatte sich in der Skybox neben dem Pilgertisch auf den Boden gesetzt! Ich frage mich nur, was die davon haben. So lernen sie die Sims und die Spieler sicher nicht kennen.

Mir ist das eigentlich egal, solange sie nicht die anderen Spieler stören. Wenn sie das aber auch am Abend machen, wenn viele Spieler da sind, dann werde ich sie auffordern mitzuspielen oder zu gehen. Wenn sie das nicht machen, werde ich sie rausschmeissen.

Dienstag, 1. Mai 2012

Raufbolde und Säuferurts

Mein Herr nennt mich Sura und er ist der Hafenprätor von Port Kar. Eigentlich ist er ja ein Dieb, weil sein Vater einer war und sein Grossvater und alle zur Kaste der Diebe gehörten. Mein Herr wollte mal richtig viel Geld reinholen und darum hat er sich für dieses Amt beworben.

Gestern war mein Herr sauer wegen irgendwas und deshalb befahl er mir, beim Saubermachen des Tarnturms mitzuhelfen. Ich hasse das, weil die Tarne immer wieder was fallen lassen und das müssen wir dann aufputzen unten im Turm und es stinkt grässlich dort drin und ab und zu lässt ein Tarn wieder was fallen und wenn man Pech hat, dann fällt es einem auf den Kopf. Gestern hatte ich Pech und dann musste ich unter die kalte Dusche beim Slaver und dann nass und stinkend in die Taverne gehen, um dort auszuhelfen.

Dort waren ein paar Männer an einem Tisch, der Wirt und der Tarnhauptmann und der neue Schmied und so ein wild aussehender Mann aus Treve. Die hatten schon ziemlich viel Paga in sich reingeschüttet, ausser dem Schmied, der trank Kalana. Der Hauptmann hatte eine Sklavin bei sich, die er irgendwo ausgeliehen hatte, aber er hatte vergessen, den Schlüssel von ihrem Kragen auch auszuleihen und darum sollte der Schmied den Kragen losmachen. Der Mann aus Treve spendierte allen eine Runde Paga und ich begann mit dem Servieren, aber der Schmied lehnte den Paga ab, weil er ihn nicht verträgt. Das machte den Trevemann furchtbar wütend und sie begannen zu streiten und wollten in der Taverne aufeinander los, also der aus Treve wollte auf den Schmied los, aber der Wirt und der Hauptmann schafften es, sie aus der Taverne rauszuschmeissen und dann kämpften sie dort miteinander.

Während dem Kampf gerieten sie immer näher an den Rand des Kanals und ich sagte dem Wirt, dass sie von den Urts gefressen werden, wenn sie dort reinfallen. Der Wirt sagte nein, die Urts werden sicher nichs fressen, das nach Paga stinkt. Ich dachte eine Weile nach und sagte dann, dass es vielleicht auch Säuferurts geben würde und die würden sicher nach Paga stinkendes Fleisch lieben. Der Wirt lachte und sagte, dass könnten wir ja gleich sehen. Leider konnten wir das nicht, weil die Raufbolde dummerweise nicht reinfielen, sondern am Schluss irgendwie unentschieden am Boden lagen.

Das konnte ich nur noch von weitem sehen, weil Pilger eingetroffen waren und ich denen den Weg zur Herberge zeigen musste. Einer war ein Dichter und der hatte eine Sklavin dabei, die schreiben konnte.

Irgendwann tauchte auch noch der Tarn des Hauptmanns auf, vielleicht hatte ihn der Lärm angelockt. Aber den Priesterkönigen sei Dank hat er niemanden gefressen.

Schliesslich ging ich zurück zu meinem Herrn, aber der schmiss mich gleich wieder raus, weil ich immer noch etwas nach Tarn roch und ich musste drüben bei den Zellen schlafen.


OOC

Die Sim war ganz gut besucht gestern, zeitweilig waren ein Dutzend Spieler da. Lag bemerkte ich keinen, das ist mal ein gutes Zeichen für den Anfang.

Die Prügelei ohne Meter und mit den Würfeln war cool und es machte total Spass, die Emotes mitzulesen. Die Pausen zwischen den Emotes waren lang, weil einer der beiden zum ersten Mal so kämpfte und sie sich oft IM absprechen mussten, aber das lernt man sicher schnell. So ein Kampf ist richtiges RP und auch die Zuschauer können sich beteiligen und wetten und kommentieren.


Und hier noch ein paar Bilder von gestern: