Bart hat einen Stock nach mir geschmissen und jetzt muss ich auch noch Fragen beantworten.
Kannst du dich in eine virtuelle Welt so hineinversetzen, dass deine Wahrnehmung überwiegend von dieser Umgebung bestimmt wird? Kurz: Verspürst du Immersion?
Oh ja, wenn die Umgebung stimmt und vor allem das Verhalten der Leute, mit denen ich Rollenspiel mache.
Wieviele Items hast du in deinem Inventar? (bei mehreren Grids nur das größte)
Etwas mehr als 8'000, aber Sura ist ja auch erst 5 Monate alt.
Welches ist das für dich beste Machinima aus einer virtuellen Umgebung?
Keine Ahnung!
Second Life wird in Kürze neun Jahre alt. Glaubst du, es wird noch weitere neun Jahre bestehen?Ja, da bin ich ganz sicher. Soviel Kreativität wird nicht einfach so verschwinden.
Identifizierst du dich mit deinem Avatar, oder ist es für dich nur eine Pixelpuppe, zu der du keinen Bezug hast?Ja, sicher. Sura wurde eigentlich nur als Bauavatar für Port Kar geboren, aber mit der Zeit entwickelte sie eine eigene Persönlichkeit und ich habe sie liebgewonnen und spiele jetzt mit ihr.
Montag, 21. Mai 2012
Ausgepeitscht und froh
Mein Herr hat mich gestern abend ausgepeitscht und ich bin froh darüber. Naja, nicht direkt wegen dem Auspeitschen, weil das immer sehr weh tut, auch wenn mein Herr natürlich darauf achtet, dass er mich nicht verletzt, weil er mich ja verkaufen will und eine Sklavin mit Narben auf dem Rücken ist ja weniger wert. Er war sehr wütend, nicht auf mich, aber weil er den Slaver ja nicht auspeitschen kann, da hat er eben mich genommen. Nach ein paar Pagas hat er dann laut hin- und her überlegt, was er machen will und dabei konnte ich mir so ungefähr vorstellen, was passiert war.
Mein Herr kam von seiner Reise zurück, die aber geheim ist und ich weiss nur, dass es dabei um Holz geht, also nichts Besonderes und als er den Hafen kontrolliert hat, da hat er die rothaarige Sklavin hinter den Gittern des Slaverhauses gesehen. Er sucht ja immer noch eine Sklavin, die lesen und schreiben kann und darum schaut er sich alle neue Sklavinnen an, die der Slaver reinbekommt. Die Sklavin hat dauernd irgendwas von freilassen und so gesagt und dass sie aus Cos kommt und dass sie eine Diebin werden will und in die Kaste eintreten will, weil sie nämlich eine Freie ist. Manchmal werden die so, wenn sie zu oft auf den Kopf geschlagen werden. Irgendwie dachte aber mein Herr, dass er sie doch besser gebrauchen könnte als mich (vielleicht hat man ihm auch zuviel auf den Kopf gehauen) und als dann der Slaver kam, da fingen sie an zu handeln. Der Slaver wollte nämlich die Rothaarige unbedingt loswerden und vielleicht sogar in den Hafen schmeissen, weil sie nichts kapieren will. Dann aber wollte er sie wieder nicht hergeben. Freie sind halt manchmal so. Aber am Schluss haben sie uns getauscht, mein Herr mich und der Slaver die Rothaarige. Der Slaver wollte aber die Rothaarige erst hergeben, wenn mein Herr mich persönlich bei ihm ablieferte, aber das ging gerade nicht, weil ich beim Herrn Ersten Kapitän was Wichtiges zu tun hatte und dort sozusagen feststeckte und nicht wegkonnte.
Mein Herr machte weiter seinen Rundgang und als er wieder beim Slaverhaus vorbeikam, war der Slaver weggegangen. Mein Herr wollte bei der Sklavin unbedingt was Wichtiges herausfinden und darum ging er zu ihr hinein. Der Slaver hatte natürlich seine Türen abgeschlossen, aber mein Herr ist aus der Kaste der Diebe und der Schmied ist sehr geschickt darin, kleine seltsam geformte Metalldinger herzustellen und er ist auch sehr verschwiegen und darum kam mein Herr gut rein. Er sagt, er ist der Hafenprätor und ein Magistrat von Port Kar und die dürfen das, wenn es eilig ist.
Naja, der Slaver sah das anders, als er zurückkam und er wurde sehr sauer. Vorher wurde der Schmied auch sehr sauer, der vorbeikam und sagte, dass der Slaver die Sklavin schon ihm versprochen hatte. Mein Herr wurde sehr sauer auf den Slaver, weil der den Handel rückgängig machte und weil mein Herr die Rothaarige nicht an den Schmied weiterverkaufen konnte, weil der Schmied hatte einen Haufen Münzen für sie geboten. Da waren lauter saure Herren zusammen und wenn eine Boskkuh vorbeigelaufen wäre, hätte man am Abend wohl saure Milch aus ihr melken können.
Mein Herr war drauf und dran, sein Schwert zu ziehen und den Slaver mit Stahl zu bezahlen, aber der hatte leider recht, es war sein Haus und er ist ein Bürger von Port Kar, kein hergelaufener Fremder und es hatte zuviele Leute ringsherum, die zusahen. Mein Herr musste also abziehen und dann kam er in sein Haus und peitschte mich aus und wenn ich der Slaver wäre, dann würde ich in der nächsten Zeit in den dunklen Gassen von Port Kar sehr gut aufpassen.
Mein Herr kam von seiner Reise zurück, die aber geheim ist und ich weiss nur, dass es dabei um Holz geht, also nichts Besonderes und als er den Hafen kontrolliert hat, da hat er die rothaarige Sklavin hinter den Gittern des Slaverhauses gesehen. Er sucht ja immer noch eine Sklavin, die lesen und schreiben kann und darum schaut er sich alle neue Sklavinnen an, die der Slaver reinbekommt. Die Sklavin hat dauernd irgendwas von freilassen und so gesagt und dass sie aus Cos kommt und dass sie eine Diebin werden will und in die Kaste eintreten will, weil sie nämlich eine Freie ist. Manchmal werden die so, wenn sie zu oft auf den Kopf geschlagen werden. Irgendwie dachte aber mein Herr, dass er sie doch besser gebrauchen könnte als mich (vielleicht hat man ihm auch zuviel auf den Kopf gehauen) und als dann der Slaver kam, da fingen sie an zu handeln. Der Slaver wollte nämlich die Rothaarige unbedingt loswerden und vielleicht sogar in den Hafen schmeissen, weil sie nichts kapieren will. Dann aber wollte er sie wieder nicht hergeben. Freie sind halt manchmal so. Aber am Schluss haben sie uns getauscht, mein Herr mich und der Slaver die Rothaarige. Der Slaver wollte aber die Rothaarige erst hergeben, wenn mein Herr mich persönlich bei ihm ablieferte, aber das ging gerade nicht, weil ich beim Herrn Ersten Kapitän was Wichtiges zu tun hatte und dort sozusagen feststeckte und nicht wegkonnte.
Mein Herr machte weiter seinen Rundgang und als er wieder beim Slaverhaus vorbeikam, war der Slaver weggegangen. Mein Herr wollte bei der Sklavin unbedingt was Wichtiges herausfinden und darum ging er zu ihr hinein. Der Slaver hatte natürlich seine Türen abgeschlossen, aber mein Herr ist aus der Kaste der Diebe und der Schmied ist sehr geschickt darin, kleine seltsam geformte Metalldinger herzustellen und er ist auch sehr verschwiegen und darum kam mein Herr gut rein. Er sagt, er ist der Hafenprätor und ein Magistrat von Port Kar und die dürfen das, wenn es eilig ist.
Naja, der Slaver sah das anders, als er zurückkam und er wurde sehr sauer. Vorher wurde der Schmied auch sehr sauer, der vorbeikam und sagte, dass der Slaver die Sklavin schon ihm versprochen hatte. Mein Herr wurde sehr sauer auf den Slaver, weil der den Handel rückgängig machte und weil mein Herr die Rothaarige nicht an den Schmied weiterverkaufen konnte, weil der Schmied hatte einen Haufen Münzen für sie geboten. Da waren lauter saure Herren zusammen und wenn eine Boskkuh vorbeigelaufen wäre, hätte man am Abend wohl saure Milch aus ihr melken können.
Mein Herr war drauf und dran, sein Schwert zu ziehen und den Slaver mit Stahl zu bezahlen, aber der hatte leider recht, es war sein Haus und er ist ein Bürger von Port Kar, kein hergelaufener Fremder und es hatte zuviele Leute ringsherum, die zusahen. Mein Herr musste also abziehen und dann kam er in sein Haus und peitschte mich aus und wenn ich der Slaver wäre, dann würde ich in der nächsten Zeit in den dunklen Gassen von Port Kar sehr gut aufpassen.
Samstag, 19. Mai 2012
Die rothaarige Urt
Gähnend erwachte ich gegen Mittag und rieb mir müde die Augen und war froh, dass mein Herr nicht hier war, sondern auf einer geheimnissvollen Reise wegen den roten Schiffen aus Cos. Er hätte mich sicher schon viel früher vom Fell gejagt, aber ich war erst gegen Morgen aus der Taverne rausgekommen, weil die blonde Pagaschlampe und ich den Herrn Ersten Kapitän bedienen mussten und das dauerte ziemlich lange. Er wollte nämlich auf verschiedene Arten bedient werden und die Blonde und ich gaben uns grosse Mühe und ich glaube, er war ziemlich zufrieden mit uns.
Mein nackter Körper war immer noch ziemlich klebrig von Schweiss und Paga und anderem und ich suchte meinen Camisk, aber der war wohl noch in der Taverne, den hatte ich dort vergessen. Erschrocken rannte ich aus der Türe und zur Taverne und tatsächlich, da lag er in der Ecke hinter dem Tanzkreis.
Erleichtert zog ich ihn schnell an und schlenderte zum Markt am Hafen. Mein Magen knurrte und ich sah sehnsüchtig auf die Brötchen am Stand des Bäckers, als eine Stimme mir zuzischte: "Nimm doch eines, es achtet gerade niemand auf dich." Ich drehte mich um und da war eine Freie. Sie sah zwar nicht so aus, wie Freie normalerweise aussehen. Sie war schmutzig und unter ihrem langen Rock schauten dreckige nackte Füsse hervor und ihre Schultern waren nackt und ihre Arme auch und ihre Brüste auch fast ganz. Aber ihre langen roten Haare wogten um einen kragenlosen Hals herum, also musste sie wohl frei sein und ich kniete mich schnell nieder und begrüsste sie. Es stellte sich heraus, dass sie von einem Schiff geschmissen worden war, ohne ihr Gepäck und dass sie Musik machen konnte und tanzen. Währenddem wir so miteinander sprachen, griff sie in den Abfallkübel beim Fischstand und zog glitschige Gedärme und anderes Zeugs heraus und stopfte es sich in den Mund. Ich schaute voller Ekel zu und als sie mir ein Fischauge anbot, da sagte ich schnell, dass ich überhaupt keinen Hunger hatte.
Ich hatte unterdessen gemerkt, dass sie wohl eines der Urtmädchen war, die überall im Hafen lebten. Mein Herr duldet sie, wenn sie nicht zu frech werden und sie müssen ihm dafür alles sagen, was sie so im Hafen hören. Er verlangt auch einen Anteil, wenn sie was Wertvolles finden und von den Hübscheren unter ihnen lässt er sich auch gerne mal bedienen oder er bedient sich meistens gleich selber, weil er ist ja schliesslich der Hafenprätor. Also sagte ich der Frau, dass sie in einem Lagerhaus schlafen kann, das selten gebraucht wird und ich zeigte ihr, wo das ist. Dann ging ich zurück zumHaus meines Herrn, weil ich noch eine Menge zu tun hatte.
Später am Tag lief ich über den Sklavenpier und da sah ich hinter den Gittern der Sklavenkäfige beim Slaverhaus etwas Rotes und ich hörte jemanden wimmern. Neugierig ging ich näher und da sah ich die Rothaarige am Boden knien, nackt, mit aufgeschürftem Kinn und einem geschwollenen Fuss und Blut an ihrer Hitze und der Slaver war gerade dabei, ihr seinen Kragen umzulegen. Er sah sehr zufrieden aus und nachdem ich ihn begrüsst hatte, erzählte er mir, dass die Rote am Hafen rumgelungert ist und er hat sie einfach gepackt und weil sie weisse Seide war, hat er sie zur roten Seide gemacht und dabei wollte sie weglaufen und ist aus dem ersten Stock runtergesprungen. Er rieb sich die Hände und sagte, sie kann sogar lesen und schreiben und nach ein paar Hand Grundausbildung wird er sie gut verkaufen können.
Ich horchte auf, den mein Herr suchte nämlich eine Slavin, die lesen kann, weil ich kann es nicht und dann wird er mich verkaufen. Jetzt blickte ich die Sklavin weniger freundlich an, weil sie sah wirklich sehr hübsch aus mit ihrer hellen Haut und den langen roten Haaren und sie konnte lesen und ich dachte nach und dann sagte ich: "Herr, der Hauptmann hat gesagt, dass rotes Haar die besten Sehnen für seine Tarnbögen gibt." Der Slaver betrachtete die roten Haare und sagte, dass er in diesem Fall den Hauptmann ein paar Haare gegen gutes Kupfer überlassen könnte. Ich sagte, ja, Herr, aber weisst du, für einen Bogen braucht es alle Haare einer Sklavin. Die Sklavin wimmerte entsetzt auf und flüsterte: "Bitte nicht, mein Herr!" Der Slaver schüttelte seinen Kopf und er wollte ihr nicht alle Haare abschneiden, weil sie dann nicht mehr so hübsch ist und einen tieferen Preis bringt.
Ich verzog enttäuscht meinen Mund und dann half ich dem Slaver, die Rothaarige zum Zentralplatz zu bringen, weil er sie dort ausstellen wollte. Dabei musste ich sie ein paarmal treten, weil sie etwas störrisch war und sie riss mich an den Haaren, aber nachdem ich sie auf den geschwollen Fuss getreten hatte, war sie ziemlich friedlich. Am Zentralplatz wurde sie vom Slaver an den Pfosten angekettet und jetzt konnten die Herren sie dann anschauen. Ich war nur froh, dass mein Herr auf Reisen ist, weil hoffentlich ist sie ja schon verkauft, wenn er zurückkommt.
OOC
Während dem Spielen gestern kam auch eine Piratin mit ihrer Sklavin im Schlepptau an. Die Piratin natürlich schwer bewaffnet und im üblichen Piratenlook, der überhaupt nicht goreanisch ist und Tarl wahrscheinlich Magenkrämpfe verursachen würde. Wir beachteten sie nicht weiter und sie gingen zur Herberge und schrien über die Sim, was sie dort so veranstalteten.
Ich habe mir überlegt, was ich da machen soll. Ich werde solche Spieler einfach ignorieren, aber wenn ein Herr mit ihnen spielt, dann muss ich als Sklavin mitspielen, das gehört zu meiner Rolle. Ich könnte denen natürlich einen Wink mit dem Zaunpfahl geben und irgendwas emoten wie "Ich glaube, Herr, ich habe zuviel schlechten Brei gegessen, weil ich sehe eine Herrin mit Waffen und sowas gibts ja gar nicht in Port Kar", aber ich glaube, der Zaunpfahl müsste schon sehr dick sein und man müsste denen ein paarmal fest auf den Kopf hauen damit, bis sie den Wink verstehen würden.
Ich könnte sie einfach auch kommentarlos von der Sim schmeissen und ich glaube, das werde ich tun, aber natürlich nicht, wenn jemand aus Port Kar mit ihnen spielt.
Den Priesterkönigen sei Dank haben wir bis jetzt kaum solche Besucher gehabt. Wir können gut auf sie verzichten, weil sie nicht zur Atmosphäre auf der Sim passen.
Mein nackter Körper war immer noch ziemlich klebrig von Schweiss und Paga und anderem und ich suchte meinen Camisk, aber der war wohl noch in der Taverne, den hatte ich dort vergessen. Erschrocken rannte ich aus der Türe und zur Taverne und tatsächlich, da lag er in der Ecke hinter dem Tanzkreis.
Erleichtert zog ich ihn schnell an und schlenderte zum Markt am Hafen. Mein Magen knurrte und ich sah sehnsüchtig auf die Brötchen am Stand des Bäckers, als eine Stimme mir zuzischte: "Nimm doch eines, es achtet gerade niemand auf dich." Ich drehte mich um und da war eine Freie. Sie sah zwar nicht so aus, wie Freie normalerweise aussehen. Sie war schmutzig und unter ihrem langen Rock schauten dreckige nackte Füsse hervor und ihre Schultern waren nackt und ihre Arme auch und ihre Brüste auch fast ganz. Aber ihre langen roten Haare wogten um einen kragenlosen Hals herum, also musste sie wohl frei sein und ich kniete mich schnell nieder und begrüsste sie. Es stellte sich heraus, dass sie von einem Schiff geschmissen worden war, ohne ihr Gepäck und dass sie Musik machen konnte und tanzen. Währenddem wir so miteinander sprachen, griff sie in den Abfallkübel beim Fischstand und zog glitschige Gedärme und anderes Zeugs heraus und stopfte es sich in den Mund. Ich schaute voller Ekel zu und als sie mir ein Fischauge anbot, da sagte ich schnell, dass ich überhaupt keinen Hunger hatte.
Ich hatte unterdessen gemerkt, dass sie wohl eines der Urtmädchen war, die überall im Hafen lebten. Mein Herr duldet sie, wenn sie nicht zu frech werden und sie müssen ihm dafür alles sagen, was sie so im Hafen hören. Er verlangt auch einen Anteil, wenn sie was Wertvolles finden und von den Hübscheren unter ihnen lässt er sich auch gerne mal bedienen oder er bedient sich meistens gleich selber, weil er ist ja schliesslich der Hafenprätor. Also sagte ich der Frau, dass sie in einem Lagerhaus schlafen kann, das selten gebraucht wird und ich zeigte ihr, wo das ist. Dann ging ich zurück zumHaus meines Herrn, weil ich noch eine Menge zu tun hatte.
Später am Tag lief ich über den Sklavenpier und da sah ich hinter den Gittern der Sklavenkäfige beim Slaverhaus etwas Rotes und ich hörte jemanden wimmern. Neugierig ging ich näher und da sah ich die Rothaarige am Boden knien, nackt, mit aufgeschürftem Kinn und einem geschwollenen Fuss und Blut an ihrer Hitze und der Slaver war gerade dabei, ihr seinen Kragen umzulegen. Er sah sehr zufrieden aus und nachdem ich ihn begrüsst hatte, erzählte er mir, dass die Rote am Hafen rumgelungert ist und er hat sie einfach gepackt und weil sie weisse Seide war, hat er sie zur roten Seide gemacht und dabei wollte sie weglaufen und ist aus dem ersten Stock runtergesprungen. Er rieb sich die Hände und sagte, sie kann sogar lesen und schreiben und nach ein paar Hand Grundausbildung wird er sie gut verkaufen können.
Ich horchte auf, den mein Herr suchte nämlich eine Slavin, die lesen kann, weil ich kann es nicht und dann wird er mich verkaufen. Jetzt blickte ich die Sklavin weniger freundlich an, weil sie sah wirklich sehr hübsch aus mit ihrer hellen Haut und den langen roten Haaren und sie konnte lesen und ich dachte nach und dann sagte ich: "Herr, der Hauptmann hat gesagt, dass rotes Haar die besten Sehnen für seine Tarnbögen gibt." Der Slaver betrachtete die roten Haare und sagte, dass er in diesem Fall den Hauptmann ein paar Haare gegen gutes Kupfer überlassen könnte. Ich sagte, ja, Herr, aber weisst du, für einen Bogen braucht es alle Haare einer Sklavin. Die Sklavin wimmerte entsetzt auf und flüsterte: "Bitte nicht, mein Herr!" Der Slaver schüttelte seinen Kopf und er wollte ihr nicht alle Haare abschneiden, weil sie dann nicht mehr so hübsch ist und einen tieferen Preis bringt.
Ich verzog enttäuscht meinen Mund und dann half ich dem Slaver, die Rothaarige zum Zentralplatz zu bringen, weil er sie dort ausstellen wollte. Dabei musste ich sie ein paarmal treten, weil sie etwas störrisch war und sie riss mich an den Haaren, aber nachdem ich sie auf den geschwollen Fuss getreten hatte, war sie ziemlich friedlich. Am Zentralplatz wurde sie vom Slaver an den Pfosten angekettet und jetzt konnten die Herren sie dann anschauen. Ich war nur froh, dass mein Herr auf Reisen ist, weil hoffentlich ist sie ja schon verkauft, wenn er zurückkommt.
OOC
Während dem Spielen gestern kam auch eine Piratin mit ihrer Sklavin im Schlepptau an. Die Piratin natürlich schwer bewaffnet und im üblichen Piratenlook, der überhaupt nicht goreanisch ist und Tarl wahrscheinlich Magenkrämpfe verursachen würde. Wir beachteten sie nicht weiter und sie gingen zur Herberge und schrien über die Sim, was sie dort so veranstalteten.
Ich habe mir überlegt, was ich da machen soll. Ich werde solche Spieler einfach ignorieren, aber wenn ein Herr mit ihnen spielt, dann muss ich als Sklavin mitspielen, das gehört zu meiner Rolle. Ich könnte denen natürlich einen Wink mit dem Zaunpfahl geben und irgendwas emoten wie "Ich glaube, Herr, ich habe zuviel schlechten Brei gegessen, weil ich sehe eine Herrin mit Waffen und sowas gibts ja gar nicht in Port Kar", aber ich glaube, der Zaunpfahl müsste schon sehr dick sein und man müsste denen ein paarmal fest auf den Kopf hauen damit, bis sie den Wink verstehen würden.
Ich könnte sie einfach auch kommentarlos von der Sim schmeissen und ich glaube, das werde ich tun, aber natürlich nicht, wenn jemand aus Port Kar mit ihnen spielt.
Den Priesterkönigen sei Dank haben wir bis jetzt kaum solche Besucher gehabt. Wir können gut auf sie verzichten, weil sie nicht zur Atmosphäre auf der Sim passen.
Freitag, 18. Mai 2012
Montag, 14. Mai 2012
Dies und das
In den letzten Tagen bin ich nur ab und zu zum RP gekommen und wenn es spannend wurde, dann musste ich meistens raus, weil RL rief. Grrrrrrr!
Port Kar füllt sich ganz langsam mit den Einwohnern. Der Hauptmann, der Schmied, der Tavernenwirt, der Hafenprätor und ihre Sklavinnen sind schon etwas länger hier. Dann kamen die Herbergenwirtin und der Slaver und ein Urtmädchen. Seit heute hat Port Kar auch einen ersten Kapitän des Kapitänsrates, es ist Haron Strom von der Pilgerreise. Das ist auch nötig, weil schon eine Diplomatin aus Kasra hier war und die will natürlich mit wichtigen Herren sprechen. Natürlich sind alle Herren wichtig, irgendwie, aber manche sind natürlich wichtiger. Ich habe die Herrin aus Kasra bedient und ihr vom Eintopf in der Herberge abgeraten, ausser sie liebt Urts, aber das war nicht der Fall. In Kasra gibt es dafür eine Fischsuppe, die einen mit vielen Augen anglotzt und das stelle ich mir viel ekliger vor!
Ich bin ja nur eine einfache Sklavinn, aber die Herren machen einem das Leben schwer. Manchmal werden sie sauer, wenn man sich an ihnen reibt und dann werden sie sauer, wenn man sich nicht an ihnen reibt und überhaupt. Das sie sauer werden wegen dem Nichtanihnenreiben, das verstehe ich natürlich, aber das Sauerwerden wegen dem Anihnenreiben überhaupt nicht. Ausser natürlich wenn es sich um die fette urtgesichtige Küchensklavin aus der Herberge handelt.
Mein Herr will mich übrigens verkaufen, wegen dem kleinen Missverständnis mit dem Urtgewürz, und wegen dem noch kleineren Missverständnis mit der Herbergensklavin. Dabei war das fast gar nichts, sie konnte nach einem Tag schon wieder laufen, weil ich sie nämlich nicht richtig erwischt hatte bei zutreten, aber das habe ich meinem Herrn natürlich nicht gesagt. Er hat mit dem Slaver verhandelt und für mich 150 Kupfer verlangt, aber der Slaver hat was vom übereinentischziehen gesagt und hat nur 50 geboten, darum gehöre ich immer noch meinem Herrn. Wenn ich nur lesen und schreiben könnte, dann wäre ich viel mehr wert!
Port Kar füllt sich ganz langsam mit den Einwohnern. Der Hauptmann, der Schmied, der Tavernenwirt, der Hafenprätor und ihre Sklavinnen sind schon etwas länger hier. Dann kamen die Herbergenwirtin und der Slaver und ein Urtmädchen. Seit heute hat Port Kar auch einen ersten Kapitän des Kapitänsrates, es ist Haron Strom von der Pilgerreise. Das ist auch nötig, weil schon eine Diplomatin aus Kasra hier war und die will natürlich mit wichtigen Herren sprechen. Natürlich sind alle Herren wichtig, irgendwie, aber manche sind natürlich wichtiger. Ich habe die Herrin aus Kasra bedient und ihr vom Eintopf in der Herberge abgeraten, ausser sie liebt Urts, aber das war nicht der Fall. In Kasra gibt es dafür eine Fischsuppe, die einen mit vielen Augen anglotzt und das stelle ich mir viel ekliger vor!
Ich bin ja nur eine einfache Sklavinn, aber die Herren machen einem das Leben schwer. Manchmal werden sie sauer, wenn man sich an ihnen reibt und dann werden sie sauer, wenn man sich nicht an ihnen reibt und überhaupt. Das sie sauer werden wegen dem Nichtanihnenreiben, das verstehe ich natürlich, aber das Sauerwerden wegen dem Anihnenreiben überhaupt nicht. Ausser natürlich wenn es sich um die fette urtgesichtige Küchensklavin aus der Herberge handelt.
Mein Herr will mich übrigens verkaufen, wegen dem kleinen Missverständnis mit dem Urtgewürz, und wegen dem noch kleineren Missverständnis mit der Herbergensklavin. Dabei war das fast gar nichts, sie konnte nach einem Tag schon wieder laufen, weil ich sie nämlich nicht richtig erwischt hatte bei zutreten, aber das habe ich meinem Herrn natürlich nicht gesagt. Er hat mit dem Slaver verhandelt und für mich 150 Kupfer verlangt, aber der Slaver hat was vom übereinentischziehen gesagt und hat nur 50 geboten, darum gehöre ich immer noch meinem Herrn. Wenn ich nur lesen und schreiben könnte, dann wäre ich viel mehr wert!
Donnerstag, 10. Mai 2012
Mittwoch, 9. Mai 2012
Die roten Schiffe aus Cos
Seit ein paar Tagen sind alle Freien nervös in Port Kar wegen den roten Schiffen vor dem Hafen. Die sind plötzlich dort aufgetaucht und fahren hin und her. Sonst machen sie eigentlich nichts, aber niemand weiss, ob nicht noch mehr von denen hinter dem Horizont wartet, vielleicht eine ganze Flotte.
Mein Herr und der Hauptmann sagen, das ist das verfluchte Piratenpack aus Cos, die wollen die günstige Gelegenheit nutzen, weil unsere Flotte unterwegs ist, um einen anderen Hafen zu überfallen und die Priesterkönige sollten diese Gemeinheit bestrafen, am besten mit blauen Blitzen auf die roten Schiffe. Ich habe das nicht ganz verstanden und habe gesagt, ich hätte gemeint, wir sind doch die Piraten. Da haben mir beide eine runtergehauen und gesagt, das ist was anderes, die Männer aus Port Kar sind schwer schuftende Geschäftsleute. Ich war mir da nicht so sicher und für den Fall, dass die Priesterkönige doch was machen werden mit den blauen Blitzen, werde ich mich von unseren grünen Schiffen fernhalten. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob die Priesterkönige von so hoch oben da einen Unterschied bemerken.
Wegen ihrer Nervosität sind die Herren furchtbar gereizt und regen sich wegen jeder Kleinigkeit auf. Darum war ich schon wieder am Pranger, aber dieses Mal nur fünf Schläge lang und das ging so. Am Abend schickte mich mein Herr in die Taverne zum Aushelfen. Das macht er immer, weil er dann nämlich seine Getränke nicht bezahlen muss, was er zwar sowieso nie tut, weil er ja ein Magistrat ist und immer anschreiben lässt. Jedenfalls war der Hauptmann da und ich fragte ihn, ob ich ihm sein Abendessen servieren soll. Er nickte und ich ging erst zum grossen Wasserfass, um mich zu waschen und beugte mich tief darüber und wackelte etwas mehr mit dem Po als sonst, weil der Hauptmann mich beobachtete. Dann servierte ich ihm sein Abendessen - einen Paga, leider ohne alles.
Nach einer Weile kam der Schmied herein und bestellte ein Wasser. Ich ging zum Wasserfass und füllte einen Becher und ging zum Tisch zurück, wo die beiden Männer sassen. Der Hauptmann sah mich scharf an und fragte mich, ob ich dem Schmied etwa dieses Wasser servieren wolle. Ich sah ihn verständnislos an und erwiderte, ja, klar, er hat es doch bestellt. "Du willst dem Schmied das gleiche Wasser servieren, in dem du vorher deine dreckigen Pfoten geschwenkt hast?" Seine Stimme klang bedrohlich leise und auch der Schmied sah jetzt zornig aus. Ich sagte, naja, Herr, ich habe gedacht, der Schmutz ist sicher schon auf den Boden des Fasses geschwebt und das merkt man ja nicht und ich habe gedacht..." Er liess mich nicht ausreden und brüllte mich an, ich solle gefälligst frisches Wasser holen beim Brunnen vor der Herberge, aber harta!
Ich flitzte los, so schnell ich konnte, weil es in der Nähe von schlecht gelaunten Herren immer gefährlich ist. Aber ich hatte leider Pech, weil am Brunnen eben die Küchensklavin aus der Herberge einen gefüllten Eimer hochzog. Die ist fett und hässlich und langsam und sie hasst mich, weil ich das alles nicht bin. Ich hüpfte auf und ab vor Aufregung und sie sah das und machte natürlich absichtlich sehr langsam und grinste hämisch. Schliesslich hatte ich genug und stiess sie mit aller Kraft vom Brunnen weg, so dass sie zu Boden fiel. Ihr Geheule hat sicher die Urts im Umkreis von einem halben Pasang vertrieben, aber ich hatte jetzt wichtigeres zu tun und füllte den Becher für den Schmied. Da fiel sie mich von hinten an und zerrte an meinem Camisk und wollte mir den Becher wegnehmen und ich schrie sie an, sie soll mich loslassen und sie haute mir eine auf mein linkes Auge und ich trat sie in den Bauch und sie fiel wieder auf den Boden und heulte noch lauter als vorher und dann kamen die Herren angerast und der Hauptmann packte mich an den Haaren und schleifte mich zum Pranger und dort wurde ich reingesteckt und der Hauptmann und der Schmied hauten mich abwechselnd auf den Hintern und ich musste die Schläge auch noch zählen und mich am Schluss bedanken.
Ich glaube, mein Herr will mich jetzt verkaufen, obwohl ich ja eigentlich nichts dafür kann für alles. Er hat nämlich mit dem Slaver gesprochen, der von einer langen Reise zurückkam und jetzt wieder im Slaverhaus wohnt, das gleich beim Sklavenpier liegt. Ich kann ja auch nicht lesen, aber die Sklavin des Dichters kann das und mein Herr hat mir befohlen, ich soll zu ihr gehen und es von ihr lernen.
Mein Herr ist im Moment immer wütend, vor allem auf die Cosianerschiffe vor dem Hafen, weil wegen denen viel weniger Handelsschiffe reinkommen und darum verdient er weniger. Eigentlich verdient ja die Stadt weniger, aber einen Teil der Gebühren behält er gleich für sich, weil das einfacher ist, sagt er und den korrupten urtgesichtigen Schreibern im Kapitänsrat kann man nicht trauen. Wenn die erst das Geld haben, dann sieht man es nie wieder.
Er hat vom Hauptmann verlangt, der soll was machen mit seinen Tarnen, aber die sind leider wasserscheu und fliegen nicht über das Wasser. Ich habe mich gefragt, warum denn die Söldner überhaupt Tarne haben in Port Kar, weil hier gibts ja nur Wasser ringsherum, in der Thasse und auch in den Sümpfen, aber die Söldner werden schon wissen warum, es sind ja schliesslich Freie und die haben immer recht.
Der Hauptmann tat sehr geheimnisvoll und er und seine Männer bauten irgendwelche Dinger zusammen und es stank irgendwie nach Oel. Ich bin sicher, sie werden irgendwas unternehmen gegen die roten Schiffe.
Mein Herr und der Hauptmann sagen, das ist das verfluchte Piratenpack aus Cos, die wollen die günstige Gelegenheit nutzen, weil unsere Flotte unterwegs ist, um einen anderen Hafen zu überfallen und die Priesterkönige sollten diese Gemeinheit bestrafen, am besten mit blauen Blitzen auf die roten Schiffe. Ich habe das nicht ganz verstanden und habe gesagt, ich hätte gemeint, wir sind doch die Piraten. Da haben mir beide eine runtergehauen und gesagt, das ist was anderes, die Männer aus Port Kar sind schwer schuftende Geschäftsleute. Ich war mir da nicht so sicher und für den Fall, dass die Priesterkönige doch was machen werden mit den blauen Blitzen, werde ich mich von unseren grünen Schiffen fernhalten. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob die Priesterkönige von so hoch oben da einen Unterschied bemerken.
Wegen ihrer Nervosität sind die Herren furchtbar gereizt und regen sich wegen jeder Kleinigkeit auf. Darum war ich schon wieder am Pranger, aber dieses Mal nur fünf Schläge lang und das ging so. Am Abend schickte mich mein Herr in die Taverne zum Aushelfen. Das macht er immer, weil er dann nämlich seine Getränke nicht bezahlen muss, was er zwar sowieso nie tut, weil er ja ein Magistrat ist und immer anschreiben lässt. Jedenfalls war der Hauptmann da und ich fragte ihn, ob ich ihm sein Abendessen servieren soll. Er nickte und ich ging erst zum grossen Wasserfass, um mich zu waschen und beugte mich tief darüber und wackelte etwas mehr mit dem Po als sonst, weil der Hauptmann mich beobachtete. Dann servierte ich ihm sein Abendessen - einen Paga, leider ohne alles.
Nach einer Weile kam der Schmied herein und bestellte ein Wasser. Ich ging zum Wasserfass und füllte einen Becher und ging zum Tisch zurück, wo die beiden Männer sassen. Der Hauptmann sah mich scharf an und fragte mich, ob ich dem Schmied etwa dieses Wasser servieren wolle. Ich sah ihn verständnislos an und erwiderte, ja, klar, er hat es doch bestellt. "Du willst dem Schmied das gleiche Wasser servieren, in dem du vorher deine dreckigen Pfoten geschwenkt hast?" Seine Stimme klang bedrohlich leise und auch der Schmied sah jetzt zornig aus. Ich sagte, naja, Herr, ich habe gedacht, der Schmutz ist sicher schon auf den Boden des Fasses geschwebt und das merkt man ja nicht und ich habe gedacht..." Er liess mich nicht ausreden und brüllte mich an, ich solle gefälligst frisches Wasser holen beim Brunnen vor der Herberge, aber harta!
Ich flitzte los, so schnell ich konnte, weil es in der Nähe von schlecht gelaunten Herren immer gefährlich ist. Aber ich hatte leider Pech, weil am Brunnen eben die Küchensklavin aus der Herberge einen gefüllten Eimer hochzog. Die ist fett und hässlich und langsam und sie hasst mich, weil ich das alles nicht bin. Ich hüpfte auf und ab vor Aufregung und sie sah das und machte natürlich absichtlich sehr langsam und grinste hämisch. Schliesslich hatte ich genug und stiess sie mit aller Kraft vom Brunnen weg, so dass sie zu Boden fiel. Ihr Geheule hat sicher die Urts im Umkreis von einem halben Pasang vertrieben, aber ich hatte jetzt wichtigeres zu tun und füllte den Becher für den Schmied. Da fiel sie mich von hinten an und zerrte an meinem Camisk und wollte mir den Becher wegnehmen und ich schrie sie an, sie soll mich loslassen und sie haute mir eine auf mein linkes Auge und ich trat sie in den Bauch und sie fiel wieder auf den Boden und heulte noch lauter als vorher und dann kamen die Herren angerast und der Hauptmann packte mich an den Haaren und schleifte mich zum Pranger und dort wurde ich reingesteckt und der Hauptmann und der Schmied hauten mich abwechselnd auf den Hintern und ich musste die Schläge auch noch zählen und mich am Schluss bedanken.
Ich glaube, mein Herr will mich jetzt verkaufen, obwohl ich ja eigentlich nichts dafür kann für alles. Er hat nämlich mit dem Slaver gesprochen, der von einer langen Reise zurückkam und jetzt wieder im Slaverhaus wohnt, das gleich beim Sklavenpier liegt. Ich kann ja auch nicht lesen, aber die Sklavin des Dichters kann das und mein Herr hat mir befohlen, ich soll zu ihr gehen und es von ihr lernen.
Mein Herr ist im Moment immer wütend, vor allem auf die Cosianerschiffe vor dem Hafen, weil wegen denen viel weniger Handelsschiffe reinkommen und darum verdient er weniger. Eigentlich verdient ja die Stadt weniger, aber einen Teil der Gebühren behält er gleich für sich, weil das einfacher ist, sagt er und den korrupten urtgesichtigen Schreibern im Kapitänsrat kann man nicht trauen. Wenn die erst das Geld haben, dann sieht man es nie wieder.
Er hat vom Hauptmann verlangt, der soll was machen mit seinen Tarnen, aber die sind leider wasserscheu und fliegen nicht über das Wasser. Ich habe mich gefragt, warum denn die Söldner überhaupt Tarne haben in Port Kar, weil hier gibts ja nur Wasser ringsherum, in der Thasse und auch in den Sümpfen, aber die Söldner werden schon wissen warum, es sind ja schliesslich Freie und die haben immer recht.
Der Hauptmann tat sehr geheimnisvoll und er und seine Männer bauten irgendwelche Dinger zusammen und es stank irgendwie nach Oel. Ich bin sicher, sie werden irgendwas unternehmen gegen die roten Schiffe.
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